Sitzhaltung

Die Sitzhaltung in einem Vorstellungsgespräch ist eines der auffälligsten körpersprachlichen Signale.
Die Sitzhaltung ist ein wichtiges Ausdruckselement der Körpersprache.

Sie verrät viel über
die augenblickliche Stimmung
  • nervös, unsicher
  • selbstsicher
  • ruhig
gewisse Persönlichkeitsmerkmale
  • dominierent
  • aggressiv, provozierend
  • gleichgültig

Warten Sie, bis ihr Gesprächspartner Platz genommen hat und setzen sie sich erst dann. Versuchen Sie ganz normal auf den ihnen angebotenen Platz zu sitzen.
  • Setzen sie sich nicht auf den Stuhlrand.  Dies sendet negative Signale aus
    • "Ich-bin-auf-dem-Sprung"
    • Unsicherheit
    • Signal für Gesprächsende,-abbruch, Zeitmangel
  • Sitzen sie entspannt, aber treiben Sie es nicht soweit, dass ihr Gesprächspartner den Eindruck hat, dass sie ausgestreckt auf einen Liegestuhl sitzen.  
  • Sitzen sie ruhig.  Natürlich können sie von Zeit zu Zeit die Sitzposition verändern, sie sollen ja nicht steif auf ihrem Stuhl festkleben, aber ein ständiges hin- und herrutschen vermittelt mehr ein Signal der Unsicherheit und des Unbehagens. 
  • Wippen Sie nicht mit dem Stuhl.  Es mag angehen, dass sie in der Schule stuhlwippend dem Lehrer bei seinen Ausführungen zugehört haben, leicht gelangweilt, aber total entspannt. Nunmehr befinden sie sich aber in einem Vorstellungsgespräch. Dies ist eine ernst zu nehmende Situation, es geht um Ihre zukünftige Arbeitsstelle.


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