Interpretation Ihres Arbeitszeugnisses

Wie gut ist Ihr Arbeitszeugnis?

In einem Arbeitszeugnis besteht aus der Beurteilung der Leistung und des Erfolgs, der Beurteilung des Sozialverhaltens und dem Schlussabsatz.

Beurteilung der Leistung und des Erfolgs im Arbeitszeugnis

Zur Beurteilung der Leistung und des Erfolgs gehört Arbeitsbereitschaft, Arbeitsbefähigung, Arbeitsweise, Arbeitserfolg und eventuell Führungskompetenz.

Positive Formulierungen dafür wären zum Beispiel: 

  • zeigte bei der Lösung von Problemen große Eigeninitiative
  • profitierte von seiner/ihrer sehr raschen Auffassungsgabe
  • handelte in Situationen erheblicher Arbeitsbelastung ruhig und überlegen
  • handelt im hohen Maß eigenverantwortlich und selbstständig

Beurteilung des Sozialverhaltens im Arbeitszeugnis

Bei der Beurteilung des Sozialverhaltens muss das Verhältnis zum Vorgesetzten und Arbeitskollegen erwähnt werden. Ist nur eins davon enthalten, könnte ein Personalbeauftragter annehmen, dass etwas nicht in Ordnung war.

Positive Formulierungen sind zum Beispiel:

  • geschätzter und beliebter Mitarbeiter
  • Verhältnis zu Vorgesetzten und Mitarbeiter war stets einwandfrei
  • erwarb sich Anerkennung von seinen Vorgesetzten und Kollegen

Schlussabsatz im Arbeitszeugnis

Der Schlussabsatz des Arbeitszeugnisses sollte den Ausstellungsgrund, ein Bedauern, eine Dankesformel und Zukunftswünsche enthalten. Achten Sie auch hier auf die Wortwahl. Die Formulierung „ wir wünschen zukünftig viel Erfolg“ heißt eigentlich, dass Sie bisher nicht viel erreicht haben. Besser ist es, wenn zum Beispiel „wir wünschen für die Zukunft weiterhin viel Erfolg“ dastehen würde.



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