Bewerbungsumschlag richtig frankieren
Genug Briefporto auf dem Versandumschlag?
Umschlag nicht richtig freigemacht
Ein zu niedrig freigemachter Umschlag
- kommt entweder wieder zu Ihnen zurück, wenn Sie einen Absender angegeben hatten oder
- ihr neuer Arbeitgeber muss das höhere Porto bezahlen.
Im einen Fall laufen Sie so Gefahr, die Bewerbungsfrist nicht mehr einhalten zu können oder verlieren einfach nur wertvolle Zeit, in der sich der zukünftige Arbeitgeber vielleicht schon für einen anderen Bewerber mehr interessiert.
Im anderen Fall zeugt dies von einer schlampigen Arbeitsweise und Ihre Bewerbung als erste Arbeitsprobe hat gleich einen Makel.
Ärgerlich oder peinlich? Auf jeden Fall ein K.o. vor der ersten Runde.
Das richtige Briefporto für den Bewerbungsumschlag
In der nachfolgenden Tabelle sind die Portokosten der Deutschen Post für den Versand von Bewerbungsunterlagen innerhalb Deutschlands aufgeführt:
| Breite [mm] | Länge [mm] | Höhe | Gewicht | Porto | |
| Versandumschlag DIN C4 |
229 | 324 | |||
| Großbrief | max. 250 | max. 353 | 0 - 20 mm | 0 - 500 g | 1,45 EUR |
| Maxibrief | max. 250 | max. 353 | 0 - 50 mm | 0 - 1000 g | 2,20 EUR |
Stand: Februar 2009
Wie man der Tabelle entnehmen kann, muss man den Versandumschlag für die Bewerbungsunterlagen mit 1,45 EUR schon etwas höher frankieren als einen normalen Standardbrief. Mit einer Briefdicke (Höhe) von 2 cm und einem Maximalgewicht von 500 g sollte dies dann jedoch für 95% der Bewerbungen ausreichen.
Gewicht Ihrer Bewerbungsunterlagen
Für diejenigen, die keine Briefwaage zu Hause stehen haben, hier zur Orientierung die Ergebnisse der Wiegung einer versandfertigen Bewerbungsmappe mit zehn DIN A4 Seiten.
| Versandfertige Bewerbungsmappe bestehend aus: | Gewicht |
| - Bewerbungsmappe aus Karton | ca. 80 g |
| - Zehn DIN A4 Seiten (80g/m Papier) | ca. 50 g |
| - Versandumschlag | ca. 20 g |
| Summe | ca. 150 g |
Diese Bewerbungsmappe brachte beispielhaft insgesamt ca. 150 g auf die Waage und blieb somit mit Leichtigkeit unterhalb des Maximalgewichts des Maxibriefs von 500 g.
Selbst wenn sich bei Ihnen durch eine größere Anzahl von Anlagenseiten die Seitenanzahl verdoppelt, dürfte das kein Problem bezüglich des Gewichts darstellen.
Wenn Sie ganz unsicher sind, wird man Ihnen an der Briefannahmestelle Ihre Unterlagen sicherlich noch einmal gerne wiegen und Sie gegebenenfalls beraten.
Vorsicht: Beigelegte Arbeitsproben
Bewerbungsunterlagen, die mehr als 500 g, vielleicht sogar fast ein Kilo wiegen und damit als Maxibrief (zurzeit 2,20 EUR) freizumachen wären, dürften die absolute Ausnahme sein.
Eigentlich ist dieses Übergewicht nur vorstellbar, wenn Sie eine "Arbeitsprobe" mitsenden. In einem solchen Falle den Versandumschlag mit Inhalt nochmals wiegen. Eine bisher ausreichend frankierte Sendung kann dann doch sehr schnell zu schwer werden.
Frankiermaschinen
„Wer hat als Privatperson zu Hause eine Frankiermaschine stehen?“
Da dies – augenblicklich jedenfalls – kaum jemand sein dürfte, liegt die Vermutung nahe, dass hier unerlaubt die Frankiermaschine eines Arbeitgebers benutzt wurde. Wer möchte schon jemanden einstellen, bei dem schon bei der Bewerbung klar wird, dass er die Arbeitsmittel seines Arbeitgebers für private Zwecke nutzt?
Daher: Finger weg von Frankiermaschinen!
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